von admin | Apr. 21, 2026 | Allgemeines
KI Website erstellen – was wirklich dahintersteckt
Gerade auf Instagram kaum zu übersehen: „KI Website erstellen in 5 Minuten!“ Schnell, günstig, fertig.
Und ja, die Ergebnisse sehen meist richtig gut aus. Aber auf den zweiten Blick ergeben sich oft ungeahnte Herausforderungen. Ich zeige dir die Vor- und Nachteile einer KI erstellten Website und wann so eine Website durchaus Sinn macht.
Zwei Wege, eine KI Website zu erstellen
Wenn du heute eine KI Website erstellen willst, gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Die meisten kennen nur eine davon.
Weg 1: KI-Website-Builder (Wix, Jimdo, Framer & Co.)
Du beantwortest ein paar Fragen, die KI baut dir eine fertige Website mit Texten, Layout und Design und du bist in wenigen Minuten online.
Was dafür spricht:
- Schnell verfügbar, auch ohne Vorkenntnisse
- Optisch oft ordentlich
- Günstig im Einstieg
Was dir keiner vorher sagt:
Du bist an eine fremde Plattform gebunden. Die entscheidet, was deine Website kann und was nicht. Wenn die Preise steigen oder der Anbieter seine Regeln ändert, hast du wenig in der Hand.
Kleine Änderungen, die sich einfach anhören, sind es oft nicht. Du klickst dich durch ein System, das für die Masse gemacht wurde und nicht für dich. Was sich nach „schnell anpassen“ anfühlen sollte, kann sich wie ein Kampf anfühlen.
Und die Texte? Die klingen wie tausend andere. KI schreibt, was sie kennt: glatt, generisch, austauschbar. Deine Stimme, dein Angebot, das Besondere an dir? Das findet sich da selten drin.
Was das für SEO bedeutet:
Viele dieser Tools erzeugen im Hintergrund Code, den Google nicht besonders mag. Du bist zwar online, wirst aber kaum gefunden. Sichtbarkeit bei Google braucht mehr als eine fertige Seite, sie braucht eine saubere technische Grundlage. Die liefern diese Anbieter oft nicht.
Weg 2: KI schreibt dir die komplette Website (z.B. mit Claude oder ChatGPT)
Das ist der Weg, über den gerade viele sprechen und der noch weniger beleuchtet wird.
Du sagst einer KI: „Erstell mir eine Website für mein Coaching-Business“ und die KI liefert dir dann eine fertige Website als reines Programmierdokument. Du oder jemand anderes muss das dann irgendwie online bringen. Das erfordert bereits technisches Wissen, was die meisten Selbstständigen schlicht nicht haben.
Die generierten Seiten von z.B. Claude.ai sehen wirklich gut aus. Aber dann kommt der Alltag und du stehst vor Herausforderungen.
Was dafür spricht:
- Optisch oft individueller als Baukasten-Lösungen
- Kein monatliches Abo bei einer Plattform
Was dir keiner vorher sagt:
Stell dir vor, du hast ein neues Angebot und willst schnell deinen Preis auf der Website ändern. Du öffnest deinen Laptop und weißt nicht, wo du anfangen sollst. Es gibt keine Oberfläche, auf der du einfach klickst und tippst. Keine Schaltfläche „Text bearbeiten“. Wer keine Programmierkenntnisse hat, kommt hier nicht weiter. Jede noch so kleine Änderung, ein neues Datum, ein geänderter Satz, ein anderes Bild, setzt voraus, dass du weißt, wie Websites technisch funktionieren.
Und genau das wissen die wenigsten. Das ist auch völlig in Ordnung, aber dann ist diese Art von Website keine Lösung für dich.
Und ein Blog?
Einen Blog nachträglich einzubauen ist mit dieser Art von Website kaum möglich, ohne die ganze Seite neu aufzubauen. Dabei ist ein Blog für deine Sichtbarkeit bei Google einer der wichtigsten Bausteine überhaupt.
Sicherheit läuft nicht von selbst
Websites brauchen regelmäßige Pflege im Hintergrund – Sicherheitsupdates, technische Wartung. Bei dieser Lösung passiert das nicht automatisch. Die Seite steht still, während sich die Technik um sie herum weiterbewegt. Irgendwann entstehen daraus Probleme.
Was das für SEO bedeutet
Eine so erstellte Website kann technisch sauber sein, aber nur, wenn jemand mit echtem Fachwissen daran arbeitet. Alles, was dafür sorgt, dass Google dich findet, muss manuell eingerichtet und gepflegt werden. Kein automatisches Werkzeug hilft dir dabei. Und der Blog, der langfristig der stärkste SEO-Hebel wäre? Der fehlt von Anfang an.
Für wen kann eine KI Website trotzdem passen?
Es gibt durchaus Situationen, in denen so eine Website Sinn ergibt:
- Du brauchst einen kurzfristigen Platzhalter, während deine echte Website entsteht.
- Du willst erst testen, ob eine Idee funktioniert – mit null Budget.
- Du brauchst wirklich nur eine digitale Visitenkarte. Kein Blog, keine Änderungen, keine Ansprüche.
Für alles andere ist das keine tragfähige Lösung. Schon gar nicht für Selbstständige, die langfristig sichtbar sein, wachsen und unabhängig bleiben wollen.
Warum WordPress hier die bessere Wahl ist
Mit WordPress gehört deine Website dir. Wirklich.
Du kannst selbst Texte, Bilder und Preise ändern und dass, ohne Programmierkenntnisse, ohne Umwege, ohne dass du jemanden anrufen musst. Du kannst einen Blog führen, der dich bei Google sichtbar macht. Und wenn dein Business wächst, wächst deine Website mit.
WordPress ist das meistgenutzte System für Websites weltweit. Es gibt eine riesige Gemeinschaft dahinter, regelmäßige Updates und unzählige Möglichkeiten, die Seite genau so zu gestalten, wie du sie brauchst.
Ja, WordPress klingt für viele erstmal nach Technik und vielleicht fühlst du dich damit überfordert. Das muss es aber nicht sein.
Ich erstelle dir eine WordPress-Website, die zu dir passt und zeige dir, wie du sie selbst bedienen kannst. Schritt für Schritt, in deinem Tempo und ohne Fachchinesisch.
Mein Fazit zum Thema KI Website erstellen
Eine KI Website erstellen geht schnell und günstig.
Aber eine Website, die wirklich zu dir passt, die bei Google gefunden wird, die du selbst anpassen kannst und die langfristig für dich arbeitet? Die braucht mehr als 5 Minuten. Die braucht eine Basis, die trägt.
Wenn du das willst, dann lass uns gerne sprechen.
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von admin | Jan. 7, 2026 | Allgemeines
Website erstellen: 7 häufige Fehler und wie du sie vermeidest
Du willst deine Website erstellen – und weißt nicht, wo du anfangen sollst?
Der Wunsch, eine eigene Website zu erstellen, ist oft mit vielen Hoffnungen verbunden. Du willst sichtbar werden. Du willst zeigen, wofür du stehst. Du willst etwas aufbauen, das dich und dein Business nach vorn bringt.
Doch genau da beginnt für viele das Problem:
Wie fängt man überhaupt an? Welche Tools braucht man? Was ist sinnvoll, was überflüssig?
Wer als Anfänger eine Website erstellen möchte, stolpert oft über typische Fehler. Sie entstehen nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus Unsicherheit. Zu viele Entscheidungen auf einmal, zu viel Technik, zu viel Information.
In diesem Beitrag zeige ich dir die häufigsten Stolperfallen beim Website-Start und wie du sie vermeidest. Ob du deine Website selbst erstellen willst oder sie erstellen lässt: Mit diesen Tipps bekommst du Klarheit, Orientierung und ein gutes Gefühl beim Einstieg.
1. Du willst erst alles perfekt haben
Warum Perfektion beim Website-Start blockiert
„Ich kann meine Website noch nicht zeigen – es ist noch nicht perfekt.“
Diesen Satz höre ich oft. Viele Menschen wollen erst starten, wenn alles stimmt: das Logo, die Farben, die Texte, das Bildmaterial. Sie vergleichen sich mit anderen Websites und denken, dass sie mit einem „Rohbau“ nicht rausgehen können. Doch genau das ist einer der größten Fehler beim Website erstellen – besonders für Anfängerinnen.
Perfektion führt zu Stillstand.
Du verlierst Zeit, drehst dich im Kreis, zweifelst an deinen Inhalten. Was als kreativer Prozess beginnt, wird zu einer endlosen Baustelle.
Das Ziel: alles richtig machen.
Das Ergebnis: du gehst gar nicht erst los.
Und das ist schade. Denn jede Website entwickelt sich. Was heute gut ist, darf morgen wachsen. Du musst nicht mit einem Meisterwerk starten sondern mit einer klaren Basis.
Website erstellen Tipp: Starte mit dem, was da ist
Wenn du gerade am Anfang stehst, brauchst du keine 15 Seiten, kein komplexes Menü und keine perfekten Bilder.
Was du brauchst, ist eine erste Version. Eine Startseite, die klar sagt, wer du bist, was du tust und wie man dich erreicht. Mehr nicht.
Viele meiner Kundinnen atmen auf, wenn sie das hören. Sie merken: Es geht nicht um mehr, sondern um weniger. Nicht um Perfektion, sondern um Klarheit.
Diese Klarheit erreichst du nicht, wenn du auf das perfekte Gefühl wartest – sondern wenn du gehst.
Was du wirklich brauchst, um loszulegen
Hier ein realistischer Einstieg, wenn du deine Website erstellen möchtest – ohne dich zu überfordern:
- Ein Ziel: Was soll deine Website leisten? Wer soll sie besuchen?
- Ein Name: Deine Domain. Du kannst sie jederzeit ändern, aber fang an.
- Ein Text: Sag in einfachen Worten, was du tust und für wen.
- Ein Bild: Ein aktuelles Foto von dir, ehrlich und sympathisch.
- Ein Kontaktweg: E-Mail oder Formular – Hauptsache erreichbar.
Das reicht. Ehrlich.
Wenn du später mehr willst, kannst du jederzeit erweitern. Aber ohne diesen ersten Schritt passiert gar nichts. Und der häufigste Fehler beim Website erstellen ist: nicht zu starten.
Warum es wichtig ist, einfach anzufangen
Viele Anfängerinnen glauben, sie müssten beim ersten Auftritt alles richtig machen. Aber Sichtbarkeit ist kein Test. Es ist ein Prozess. Du darfst lernen. Du darfst nachbessern. Und du darfst später sagen: Jetzt passt es besser.
Ich begleite viele Frauen beim Website erstellen und sehe immer wieder: Sobald der Druck raus ist, kommt Klarheit. Sobald der Perfektionsanspruch fällt, entsteht Bewegung.
Und genau darum geht es. Du brauchst eine Website, die dich zeigt – nicht eine, die dich lähmt.
Fazit: Perfektion ist keine Voraussetzung für Klarheit
Wenn du deine Website erstellen willst, vermeide diesen einen Fehler: zu lange zu warten.
Fang an, wo du stehst. Geh Schritt für Schritt. Lass die Seite mit dir wachsen.
Du brauchst keine perfekte Website. Du brauchst eine, die dich zeigt.
Und wenn du dir dabei Unterstützung wünschst: Ich bin an deiner Seite.
2. Du versuchst alles allein zu machen
Warum der Alleingang oft in Frust endet
Viele Frauen starten mit dem Wunsch, ihre Website komplett selbst zu machen. Sie googeln stundenlang, probieren Tools aus, testen Baukastensysteme, lesen Blogartikel, schauen Videos. Und irgendwann fühlen sie sich komplett verloren.
Was mit Begeisterung beginnt, kippt schnell in Überforderung. Die Technik macht nicht, was sie soll. Die Texte klingen komisch. Und das Design sieht irgendwie immer noch nicht so aus wie gewünscht.
Dieser Weg kostet Zeit, Energie und oft auch Selbstvertrauen. Denn wenn etwas nicht funktioniert, zweifeln viele nicht an der Methode, sondern an sich selbst. Dabei ist das Problem nicht du sondern der Anspruch, alles allein können zu müssen.
Website erstellen lassen oder selbst machen?
Es ist vollkommen okay, etwas selbst ausprobieren zu wollen. Aber du musst es nicht komplett allein machen.
Viele denken, sie müssten sich mit Hosting, Plugins, Design und Datenschutz auskennen, bevor sie starten dürfen. Aber genau das ist einer der größten Fehler beim Website erstellen, gerade für Anfängerinnen.
Denn: Wenn du dich in Themen einarbeitest, die dich nicht interessieren, verlierst du den Fokus auf das, was du eigentlich tun willst.
Diese Aufgaben kannst (und solltest) du abgeben
Wenn du deine Website selbst erstellen willst, brauchst du nicht für alles eine Lösung parat. Es gibt Bereiche, bei denen es sinnvoll ist, dir Unterstützung zu holen:
- Technik: Hosting, Domain, E-Mail, WordPress-Einrichtung
- Design: Farben, Schriften, Seitenaufbau
- Sicherheit: Updates, Backups, Datenschutz
- Struktur: Welche Seiten brauchst du überhaupt?
Du musst nicht alles verstehen, du musst nur wissen, wo du Hilfe bekommst.
Ich arbeite oft mit Frauen, die vieles selbst machen möchten, aber gezielt an bestimmten Stellen Unterstützung brauchen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven. Und es bringt mehr Freude in den Prozess.
Mein Tipp: Hol dir gezielt Hilfe
Du musst keine Agentur beauftragen, die alles übernimmt. Aber du darfst dir jemanden an die Seite holen, der mitdenkt, sortiert, erklärt – ohne Fachsprache, ohne Verkaufsdruck.
Zum Beispiel so:
- Du kümmerst dich um deine Inhalte.
- Ich übernehme die Technik.
- Gemeinsam entwickeln wir eine Struktur, die funktioniert.
So bleibt die Website wirklich deine Website, aber du bist nicht mehr allein auf weiter Flur.
Fehler vermeiden heißt: Verantwortung teilen
Wenn du deine Website erstellen willst, vermeide diesen häufigen Fehler: dich zu isolieren. Gerade am Anfang hilft es enorm, Fragen stellen zu dürfen, Rückmeldung zu bekommen und nicht alles selbst herausfinden zu müssen.
Eine gute Begleitung entlastet dich. Sie nimmt dir nicht dein Projekt weg, sondern stärkt dich in deinem Weg.
3. Du wählst das falsche System
Warum die Wahl des Website-Systems entscheidend ist
Du willst deine Website erstellen und entscheidest dich für ein Baukastensystem, weil es schnell geht und einfach aussieht. Wix, Jimdo, Squarespace oder ähnliche Anbieter versprechen dir: „In wenigen Minuten zur eigenen Website.“
Was viele nicht wissen: Genau das kann später zu Problemen führen. Denn was am Anfang einfach wirkt, wird mit der Zeit oft unflexibel. Und du merkst zu spät, dass du nicht weiterkommst.
Du willst zum Beispiel neue Seiten anlegen, ein anderes Design einbauen oder mehr Kontrolle über deine Inhalte haben. Aber das System lässt es nicht zu oder nur mit teuren Zusatzfunktionen.
So entsteht Frust. Und einer der häufigsten Fehler beim Website erstellen wird sichtbar: Du hast auf das falsche Pferd gesetzt.
Website-Baukasten oder WordPress?
Wenn du langfristig arbeiten willst, ist die Wahl des richtigen Systems entscheidend. Viele Anfängerinnen unterschätzen diesen Punkt. Vor allem, weil sie glauben, mit WordPress sei alles zu kompliziert.
Ja, WordPress hat mehr Möglichkeiten. Aber das ist kein Nachteil, sondern eine Stärke.
Du kannst:
- Design und Struktur frei wählen
- Inhalte unabhängig verwalten
- Erweiterungen (Plugins) flexibel einsetzen
- später wachsen, ohne das System wechseln zu müssen
Das bedeutet: Du baust deine Website auf einem Fundament, das mit dir mitwachsen kann.
Für wen ist ein Baukastensystem okay?
Ein Website-Baukasten kann sinnvoll sein, wenn du:
- nur eine ganz einfache Seite brauchst
- keine Veränderung oder Erweiterung planst
- dir egal ist, wie flexibel du später bist
- alles selbst machen willst und dich nicht tiefer einarbeiten möchtest
In allen anderen Fällen empfehle ich: Nutze WordPress. Oder lass dir zumindest erklären, warum es auf lange Sicht die bessere Wahl sein kann, auch wenn du technisch nicht fit bist.
Mein Tipp: Denk langfristig – nicht nur für den Start
Wenn du deine Website erstellen willst, denk nicht nur an den ersten Monat. Frag dich:
- Will ich später etwas ändern können ohne komplett neu anzufangen?
- Möchte ich unabhängig sein, auch von Dienstleistern?
- Brauche ich eine Lösung, die nicht gleich an ihre Grenzen stößt?
Die Wahl des Systems ist eine Grundsatzentscheidung. Du musst sie nicht allein treffen, aber du solltest sie bewusst treffen.
Fehler vermeiden heißt: Flexibilität mitdenken
Ein häufiger Fehler beim Website erstellen ist, dass viele zu kurzfristig denken. Sie wählen ein System, das heute passt und stehen in einem halben Jahr wieder am Anfang. Wenn du das vermeiden willst, hol dir vorab eine ehrliche Einschätzung. Gern auch von mir.
Ich erkläre dir, was Sinn ergibt, nicht, was gerade im Trend ist. Und ich zeige dir, wie du auch mit WordPress starten kannst, ohne dich im Technikdschungel zu verlieren.
4. Du hast keine klare Struktur
Warum Struktur wichtiger ist als Design
Viele denken beim Website-Start zuerst an das Design. Farben, Schriften, Logo – alles soll stimmig aussehen. Das ist verständlich. Aber bevor du an die Gestaltung gehst, brauchst du etwas anderes: eine klare Struktur.
Denn ohne Struktur wird deine Website unübersichtlich. Besucherinnen finden sich nicht zurecht, Inhalte wirken wahllos platziert, und die Navigation führt ins Leere. Das Ergebnis: Die Website sieht vielleicht schön aus, aber sie funktioniert nicht.
Das ist ein häufiger Fehler beim Website erstellen. Du legst los, ohne Plan, und versuchst später, Ordnung ins Chaos zu bringen. Das kostet Zeit und Nerven und es verwirrt deine Besucherinnen.
Website erstellen Tipp: Denke zuerst in Inhalten, nicht in Seiten
Bevor du überlegst, wie deine Website aussieht, solltest du klären, was überhaupt drauf soll.
Frage dich:
- Was will ich sagen?
- Wen spreche ich an?
- Was soll die Besucherin tun, nachdem sie meine Website gelesen hat?
Wenn du das beantworten kannst, entsteht automatisch ein klarer Aufbau.
Die 3 Grundseiten, die jede Website braucht
Gerade wenn du als Anfängerin deine Website erstellen willst, hilft dir eine einfache Grundstruktur. Diese drei Seiten reichen oft für den Start:
- Startseite: Wer bist du? Was bietest du? Für wen ist es gedacht?
- Über mich: Was macht dich aus? Warum tust du, was du tust?
- Kontaktseite: Wie kann man dich erreichen?
Diese drei Seiten schaffen Vertrauen, Klarheit und Nähe. Wenn du später mehr brauchst (z. B. Blog, Angebote, Portfolio), kannst du sie jederzeit ergänzen.
Mein Tipp: So planst du deine Seitenstruktur Schritt für Schritt
- Schreib dir alle Inhalte auf, die du zeigen willst
- Sortiere sie in Hauptthemen: z. B. Angebot, Person, Kontakt
- Entscheide, welche Inhalte wirklich relevant sind und was wegkann
- Erstelle eine einfache Seitenübersicht: max. 3–5 Menüpunkte reichen am Anfang völlig aus
Viele meiner Kundinnen atmen auf, wenn sie merken: Sie brauchen gar nicht so viele Seiten. Wichtig ist, dass die Inhalte klar gegliedert sind und nicht, dass du alles unterbringst, was möglich wäre.
Fehler vermeiden heißt: Orientierung geben
Die meisten Besucherinnen entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie auf deiner Website bleiben oder weiterklicken. Wenn sie sich nicht zurechtfinden oder nicht verstehen, worum es geht, sind sie weg. Das hat nichts mit dir zu tun – sondern mit der fehlenden Struktur.
Wenn du deine Website erstellen willst, mach dir klar: Struktur ist kein Extra. Sie ist die Grundlage für Klarheit, Vertrauen und Wirkung.
5. Du redest nicht mit deinen Wunschkundinnen
Warum viele Websites niemanden wirklich ansprechen
Du hast deine Website erstellt, Texte geschrieben und alles online gestellt. Aber irgendwie fühlt es sich nicht rund an. Es liest sich korrekt, aber nicht lebendig. Professionell, aber nicht persönlich.
Ein häufiger Fehler beim Website erstellen ist, dass die Texte niemanden wirklich erreichen. Sie sind zu allgemein. Zu abstrakt. Oder sie klingen nach dem, was man eben so schreibt – nicht nach dir.
Gerade Anfängerinnen schreiben oft aus der Ich-Perspektive:
„Ich biete … Ich habe … Ich mache …“
Das ist nicht falsch. Aber es holt deine Besucherin nicht ab. Denn sie fragt sich: Was hat das mit mir zu tun?
Website erstellen Tipp: Schreibe, als würdest du mit ihr sprechen
Stell dir vor, deine Wunschkundin sitzt dir gegenüber. Was würde sie dich fragen? Was würde sie wirklich interessieren?
Dann formuliere deine Inhalte so, wie du es ihr sagen würdest – klar, verständlich, direkt.
- Statt: Ich biete ganzheitliche Begleitung auf körperlicher und seelischer Ebene
→ Sag lieber: Du willst dich wieder spüren? Ich begleite dich Schritt für Schritt, auf deine Weise.
- Statt: Willkommen auf meiner Website
→ Sag: Schön, dass du da bist. Du suchst Klarheit? Hier findest du sie.
Es geht nicht darum, besonders kreativ zu sein. Es geht darum, ehrlich zu sein und zu zeigen, dass du verstehst, was deine Kundinnen brauchen.
So findest du die richtigen Worte
Wenn du deine Website erstellen willst und nicht weißt, wie du anfangen sollst, helfen dir diese drei Fragen:
- Wen willst du wirklich erreichen?
Keine Zielgruppe, sondern echte Menschen. Frauen, die du wirklich meinst.
- Was bewegt sie?
Technikfrust, Überforderung, Wunsch nach Klarheit, Angst vor dem ersten Schritt?
- Was ändert sich, wenn sie mit dir arbeiten?
Mehr Ruhe, weniger Druck, ein echtes „Das bin ich“ auf ihrer Website?
Schreib keine Werbetexte. Schreib, was stimmt. So entsteht Verbindung. Nicht durch Slogans, sondern durch Echtheit.
Mein Tipp: Lies deine Texte laut vor
Wenn du beim Vorlesen stockst oder es sich gekünstelt anhört, ist es nicht deine Sprache. Sprich, wie du bist. Du musst niemandem etwas beweisen.
Und: Lass jemanden drüberschauen, der dich kennt. Oft reicht ein ehrliches Feedback, um zu erkennen, wo es noch nicht ganz stimmig ist.
Fehler vermeiden heißt: Nähe schaffen
Der größte Fehler beim Schreiben für die eigene Website ist Distanz. Texte, die niemandem wehtun, helfen auch niemandem. Wenn du Menschen erreichen willst, brauchst du Mut zur Klarheit und das Vertrauen, dass du genau die Richtigen ansprichst.
Du darfst deine Wunschkundinnen direkt ansprechen. Sie spüren, wenn du ehrlich bist. Und genau deshalb bleiben sie.
6. Du unterschätzt die Technik
Warum technische Themen nicht warten sollten
Viele denken beim Website-Start zuerst an Design und Inhalte und vergessen die Technik. Oder sie schieben sie ganz bewusst weg, weil sie sich nicht damit beschäftigen wollen.
„Darum kümmere ich mich später.“
„Das wird schon irgendwie funktionieren.“
„Ich mache erst mal die Seite, den Rest sehe ich dann.“
Was dabei übersehen wird: Technik ist kein Beiwerk. Sie ist das Fundament deiner Website. Wenn du sie ignorierst, kann das später teuer werden, durch Ausfälle, Sicherheitsprobleme oder stundenlange Fehlersuche.
Website erstellen Tipp: Verstehe das Wichtigste – du musst nicht alles wissen
Du musst keine Technikexpertin sein. Aber du solltest wissen, was hinter deiner Website läuft.
Diese 4 technischen Bereiche betreffen fast jede Website:
- Hosting & Domain: Wo liegt deine Website und wie heißt sie im Netz?
- Backups & Updates: Wie sorgst du dafür, dass deine Daten gesichert sind?
- Sicherheit: Wie schützt du deine Website vor Angriffen oder Ausfällen?
- Responsives Design: Funktioniert deine Seite auch auf dem Handy?
Wenn du deine Website erstellen willst, sind das keine Details. Das sind Grundlagen. Und genau hier passieren viele typische Fehler.
Häufige technische Stolperfallen beim Website-Start
- Du wählst ein Billig-Hosting, das zu langsam oder instabil ist
- Du installierst Plugins, die nicht gepflegt werden oder sich gegenseitig blockieren
- Du arbeitest ohne Backups und verlierst bei einem Fehler alles
- Du nutzt ein Theme, das nicht mobiloptimiert ist
- Du verlässt dich auf Baukästen, die keine saubere Kontrolle über die Technik zulassen
Diese Fehler lassen sich alle vermeiden, wenn du vorab weißt, worauf es ankommt.
Mein Tipp: Baue auf Technik, die dich nicht überfordert
Ich arbeite mit WordPress, weil es dir langfristig Freiheit gibt, auch technisch. Du kannst:
- Inhalte selbst ändern
- Updates mit einem Klick durchführen
- Erweiterungen gezielt einsetzen
- und im Notfall immer auf ein Backup zurückgreifen
Wenn du das einmal verstanden hast, verlierst du die Angst vor Technik. Denn dann weißt du: Du hast das Wichtigste im Griff.
Und wenn du etwas nicht selbst machen willst, kannst du es guten Gewissens abgeben, weil du verstehst, worum es geht.
Fehler vermeiden heißt: Technik als Teil der Lösung sehen
Der Fehler ist nicht, dass du wenig über Technik weißt.
Der Fehler ist, sie komplett auszublenden.
Wenn du deine Website erstellen willst, denk Technik mit, nicht aus Angst, sondern aus Klarheit. Dann bleibt sie dein Werkzeug. Nicht dein Gegner.
Und wenn du jemanden brauchst, der dir das alles verständlich erklärt: Ich bin da.
7. Du startest – aber bleibst nicht dran
Warum „fertig“ nicht das Ziel ist
Du hast deine Website erstellt, alles steht. Texte, Bilder, Menü, Kontaktformular. Du klickst auf „Veröffentlichen“ und dann? Viele denken: Jetzt ist es geschafft. Aber die Wahrheit ist: Deine Website lebt. Und sie braucht dich auch nach dem Start.
Ein häufiger Fehler beim Website erstellen ist, zu glauben, dass nach dem Launch alles erledigt ist. Doch was passiert dann?
- Die Inhalte veralten
- Links funktionieren nicht mehr
- Updates bleiben aus
- Sicherheitslücken entstehen
- Deine Seite wird langsam – oder wirkt nicht mehr stimmig
Wer nicht dranbleibt, verliert nach und nach das Vertrauen seiner Besucherinnen und das gute Gefühl für die eigene Website gleich mit.
Website erstellen Tipp: Plane von Anfang an Zeit für Pflege ein
Du musst nicht ständig etwas ändern. Aber du solltest regelmäßig hinschauen.
Was das konkret heißt:
- 1x im Monat einloggen: Gibt es Updates? Läuft alles stabil?
- Inhalte prüfen: Passen deine Texte noch? Stimmt dein Angebot?
- Technik checken: Funktioniert das Kontaktformular? Ist die Seite schnell?
- Backup sichern: Im Ernstfall willst du vorbereitet sein
Das dauert keine Stunde – bringt aber langfristig Sicherheit und Vertrauen.
Warum du nicht immer alles selbst machen musst
Wenn du keine Lust hast, dich regelmäßig mit Technik zu beschäftigen, ist das okay.
Du kannst die Pflege deiner Website abgeben, komplett oder in Teilen.
Ich übernehme für viele Kundinnen die laufende Betreuung.
Das heißt: Sie können sich auf ihr Business konzentrieren, und ich sorge im Hintergrund dafür, dass die Website zuverlässig läuft.
Du entscheidest selbst, wie viel du selbst machen willst und wo du Unterstützung brauchst.
Wichtig ist nur: Irgendjemand muss hinschauen.
Mein Tipp: Mach dir einen Pflegeplan
Wenn du deine Website selbst pflegst, hilft dir ein einfacher Plan. So bleibst du dran, ohne dich zu verzetteln:
| Monatlich |
Halbjährlich |
Bei Bedarf |
| Updates & Backups |
Texte prüfen & anpassen |
Neue Bilder oder Seiten ergänzen |
| Formular testen |
Angebote aktualisieren |
Plugins entfernen, die du nicht nutzt |
Du kannst dir Erinnerungen im Kalender setzen oder dir Unterstützung holen, beides ist gut. Hauptsache, du bleibst in Verbindung mit deiner Website.
Fehler vermeiden heißt: Verantwortung übernehmen
Eine Website ist kein fertiges Produkt. Sie ist ein Werkzeug, das dich unterstützt, wenn du es pflegst.
Wenn du nicht dranbleibst, verliert sie an Wirkung. Wenn du hinschaust, wächst sie mit dir.
Du musst keine Technikexpertin sein. Aber du darfst Verantwortung übernehmen. In deiner Art und in deinem Tempo.
Und wenn du jemanden brauchst, der dich dabei begleitet: Ich bin da.
Fazit: Du musst nicht alles wissen – aber die häufigsten Fehler kennen
Wenn du deine Website erstellen willst, brauchst du keine perfekte Lösung.
Was du brauchst, ist Klarheit. Ein Plan, der zu dir passt. Und das Wissen, welche typischen Fehler du vermeiden kannst.
Die häufigsten Stolperfallen beim Website-Start entstehen nicht aus Unwissen sondern aus Überforderung, falschem Fokus oder zu viel Perfektion.
Du darfst Unterstützung annehmen. Du darfst Fragen stellen. Und du darfst Schritt für Schritt gehen, in deinem Tempo, mit deinem Stil.
Wenn du dir dabei jemanden an deiner Seite wünschst, der mitdenkt, erklärt und ehrlich sagt, was Sinn ergibt: Ich bin da.
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von admin | Mai 27, 2025 | Barrierefreiheit
Barrierefreiheitsstärkungsgesetz –
ein sperriges Wort mit viel Unsicherheit dahinter. In vielen Beiträgen liest man derzeit: „Ab 2025 wird Barrierefreiheit Pflicht für alle Unternehmen.“ Doch stimmt das wirklich? Die kurze Antwort: Nein. Aber die lange Antwort lohnt sich – denn sie bringt Klarheit in ein Thema, das nicht nur rechtlich relevant ist, sondern auch gesellschaftlich und wirtschaftlich immer wichtiger wird. In diesem Beitrag erfährst du, was das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (kurz: BFSG) wirklich regelt, wer davon betroffen ist – und vor allem: wer nicht. Denn genau diese Perspektive fehlt in vielen Texten. Außerdem zeige ich dir, warum es auch ohne Pflicht sinnvoll ist, sich mit digitaler Barrierefreiheit auseinanderzusetzen – und was du konkret tun kannst, um Schritt für Schritt mehr Teilhabe zu ermöglichen.
Was ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG)?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – kurz BFSG – ist ein deutsches Gesetz, das auf der europäischen Richtlinie (European Accessibility Act) basiert. Es soll sicherstellen, dass bestimmte Produkte und Dienstleistungen künftig für alle Menschen nutzbar sind – auch für Menschen mit Einschränkungen. Das Gesetz wurde am 22. Juli 2021 verabschiedet und tritt zum 28. Juni 2025 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt müssen bestimmte Angebote barrierefrei gestaltet sein, sofern sie unter die gesetzlich definierten Bereiche fallen. Ziel des Gesetzes: Das BFSG soll Barrieren abbauen – vor allem im digitalen Raum. Denn für viele Menschen mit Behinderung oder altersbedingten Einschränkungen sind Online-Dienste bis heute nur eingeschränkt nutzbar. Dabei geht es nicht nur um soziale Gerechtigkeit – sondern auch um Teilhabe, Kundenorientierung und die Zukunftsfähigkeit der digitalen Welt. Wichtig zu wissen: Das BFSG richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die bestimmte digitale Dienstleistungen oder Produkte anbieten – z. B.:
- Selbstbedienungsterminals (z. B. Fahrkartenautomaten)
- elektronische Kommunikationsdienste
- Bankdienstleistungen
- E-Books
- Webshops & Online-Verkaufsplattformen
Die Anforderungen betreffen also nicht jede Website pauschal, sondern vor allem solche, die kommerzielle Funktionen erfüllen und in den Geltungsbereich des Gesetzes fallen. Wer ist betroffen – und was muss umgesetzt werden? Nicht alle Unternehmen oder Website-Betreiber sind vom BFSG betroffen. Das Gesetz richtet sich gezielt an Anbieter, die bestimmte Produkte oder Dienstleistungen digital zugänglich machen – und dabei eine gewisse wirtschaftliche Größe überschreiten. Geltungsbereich – wer muss handeln? Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt für Unternehmen, die:
- mehr als 10 Mitarbeitende haben oder
- einen Jahresumsatz von über 2 Millionen Euro erzielen
UND gleichzeitig Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die im Gesetz geregelt sind – insbesondere:
- Webshops & Online-Plattformen, auf denen Verträge abgeschlossen werden können
- Banken, Versicherungen & Telekommunikationsdienste
- E-Book-Plattformen & Online-Bibliotheken
- Digitale Ticketing-Systeme (z. B. für Bahn, Konzerte, Kino)
- Hardware mit digitaler Benutzeroberfläche (z. B. Geldautomaten, Terminals)
Was bedeutet „barrierefrei“ in diesem Zusammenhang?
Barrierefrei bedeutet, dass digitale Inhalte und Funktionen auch für Menschen mit Behinderungen ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind – z. B.:
- mit Tastatur statt Maus bedienbar
- für Screenreader nutzbar
- mit ausreichendem Farbkontrast und skalierbarer Schrift
- mit klarer Navigation, verständlicher Sprache und ohne zeitliche Hürden
Die technische Grundlage bildet der Standard EN 301 549, der eng an die WCAG-Richtlinien (Web Content Accessibility Guidelines) angelehnt ist.
Was passiert bei Nichteinhaltung?
Das BFSG sieht vor, dass Verstöße ab Juni 2025 geahndet werden können – u. a. durch:
- Abmahnungen
- Bußgelder
- Verbandsklagen durch Verbraucher- oder Behindertenverbände
Doch keine Panik: Die meisten kleinen Unternehmen sind nicht betroffen. Wer dazu zählt – und warum – das erfährst du im nächsten Abschnitt.
Wer ist nicht betroffen – und warum?
In vielen Artikeln und Videos zum BFSG heißt es pauschal: „Ab 2025 müssen alle Websites barrierefrei sein.“ Das ist jedoch nicht korrekt – und sorgt aktuell für viel Verunsicherung, besonders bei Solo-Selbstständigen und kleinen Betrieben. Deshalb hier ganz klar: Wenn du weniger als 10 Mitarbeitende hast und unter 2 Millionen Euro Jahresumsatz bleibst, bist du vom Barrierefreiheitsstärkungsgesetz nicht betroffen.
Kleinstunternehmen sind ausdrücklich ausgenommen
Das Gesetz nimmt Bezug auf die offizielle Definition eines „Kleinstunternehmens“ gemäß EU-Recht. Ausgeschlossen sind also:
- Solo-Selbstständige
- Einzelunternehmer:innen
- kleine Praxen, Ateliers oder Werkstätten
- viele Coaches, Berater:innen und Kreativschaffende
- kleinere Online-Shops mit sehr begrenztem Umsatz
Selbst wenn du z. B. digitale Dienstleistungen anbietest oder einen Online-Kalender verwendest – solange du die genannten Schwellenwerte nicht überschreitest, bist du gesetzlich nicht zur Umsetzung verpflichtet. Aber Achtung bei „Mischformen“:
- Wenn du z. B. in einem Team arbeitest, das auf dem Papier nur 6 Personen hat, aber mit Freelancern oder Minijobs regelmäßig erweitert wird, kann es im Grenzbereich knifflig werden
- Auch wer regelmäßig Online-Kurse oder digitale Produkte verkauft, sollte im Blick behalten, ob der Umsatz langfristig die Grenze von 2 Mio. überschreiten könnte
In solchen Fällen lohnt es sich, sich rechtzeitig zu informieren und vorzubereiten, auch wenn noch keine Pflicht besteht.
Klartext statt Panikmache
Du musst nicht bis 2025 eine vollständig barrierefreie Website haben, wenn du nicht betroffen bist. Es gibt keine automatische Abmahngefahr, keine neue Impressumspflicht und keine Kontrolle für kleine Websites.
| Was du aber tun kannst: dich freiwillig für Barrierefreiheit entscheiden – aus Überzeugung, aus Respekt, und weil es deine Website besser macht. |
Warum es trotzdem sinnvoll ist, sich mit Barrierefreiheit zu beschäftigen
Auch wenn du vom Barrierefreiheitsstärkungsgesetz nicht betroffen bist, lohnt sich der Blick auf digitale Barrierefreiheit – nicht aus Zwang, sondern aus Haltung. Denn Barrierefreiheit ist weit mehr als eine juristische Pflicht. Sie ist ein Zeichen von Achtsamkeit, Respekt und professionellem Anspruch. Hier sind fünf gute Gründe, warum du freiwillig aktiv werden solltest:
1. Du erreichst mehr Menschen
- Barrierefreie Websites sind für alle zugänglich – auch für:
- Menschen mit Seh-, Hör- oder Motorikeinschränkungen
- ältere Nutzer:innen mit geringerer Technikaffinität
- mobile Besucher:innen mit kleinen Displays oder instabiler Verbindung
- Menschen mit kognitiven Einschränkungen oder Konzentrationsschwierigkeiten
Barrierefreiheit ist auch Benutzerfreundlichkeit. Und die tut allen gut.
2. Du stärkst dein Image & sendest eine klare Botschaft Eine barrierearme Website zeigt: Du denkst mit. Du denkst weiter. Und du nimmst niemanden aus. Gerade für bewusste, nachhaltige Unternehmen ist das ein wichtiges Differenzierungsmerkmal – und ein Signal an Kund:innen, Partner:innen und zukünftige Mitarbeitende.
3. Du verbesserst deine Sichtbarkeit bei Google Suchmaschinen lieben gut strukturierte, zugängliche Websites. Viele Maßnahmen zur Barrierefreiheit verbessern automatisch auch dein SEO:
- saubere Überschriftenstruktur (H1–H3)
- Alt-Texte für Bilder
- gute Lesbarkeit
- mobile Optimierung
- klare Navigation
Barrierefreiheit = SEO + Nutzerfreundlichkeit + Zukunftssicherheit.
4. Du machst deine Website zukunftsfähig Wer sich heute mit Barrierefreiheit beschäftigt, hat morgen weniger Aufwand. Denn klar ist: Die Anforderungen an digitale Teilhabe werden steigen. Nicht nur durch Gesetze, sondern durch gesellschaftliches Bewusstsein.
5. Du entwickelst ein neues Bewusstsein für Gestaltung Viele, die sich zum ersten Mal mit Barrierefreiheit beschäftigen, entdecken: Es geht nicht nur um technische Anpassungen – sondern um eine veränderte Sicht auf Kommunikation, Gestaltung und Miteinander. Und diese Sichtweise verändert oft mehr als nur eine Website.
BFSG, BITV, WCAG – was ist eigentlich der Unterschied?
Im Zusammenhang mit digitaler Barrierefreiheit begegnen dir schnell drei Begriffe, die ähnlich klingen, aber Unterschiedliches meinen. Hier findest du eine einfache Übersicht:
BFSG = Barrierefreiheitsstärkungsgesetz: Gilt für private Unternehmen (ab Juni 2025) Was regelt es: Welche digitalen Produkte & Dienstleistungen barrierefrei angeboten werden müssen.
BITV = Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung: Öffentliche Stellen, Behörden, Bildungsinstitutionen Regelt die verbindliche Barrierefreiheit für Websites & digitale Angebote des öffentlichen Sektors.
WCAG = Web Content Accessibility Guidelines: Technischer Standard (international) Beschreibt, wie Barrierefreiheit technisch & gestalterisch umgesetzt werden soll. |
Einfach erklärt:
- Das BFSG ist ein deutsches Gesetz, das ab 2025 bestimmte private Unternehmen zur Barrierefreiheit verpflichtet.
- Die BITV gilt schon jetzt, aber nur für öffentliche Einrichtungen.
- Die WCAG ist der Maßstab, an dem beide sich technisch orientieren – sie liefert die konkreten Richtlinien für barrierefreies Webdesign.
Wenn du deine Website nach WCAG-Standards ausrichtest, bist du immer auf der sicheren Seite – egal, ob du gesetzlich verpflichtet bist oder freiwillig Verantwortung übernimmst.
Was du jetzt tun kannst – auch ohne gesetzliche Pflicht
Du musst nicht auf gesetzliche Vorgaben warten, um deine Website inklusiver und zukunftsfähiger zu gestalten. Oft reichen schon kleine Schritte mit großer Wirkung. Und genau hier kannst du anfangen: Erste einfache Maßnahmen:
- Bilder mit Alt-Texten versehen, damit Screenreader sie interpretieren können
- Genügend Kontraste verwenden, z. B. bei Text auf farbigem Hintergrund
- Klare, strukturierte Überschriftenhierarchie nutzen (H1, H2, H3 …)
- Links verständlich beschriften („Mehr erfahren über XY“ statt „Hier klicken“)
- Navigation logisch und übersichtlich aufbauen
- Schriftgröße lesbar halten und Vergrößerung ermöglichen
Diese Maßnahmen sind leicht umsetzbar, verbessern die Nutzerfreundlichkeit sofort – und schaffen die Basis für weiterführende Optimierungen. Tools für den Einstieg:
Mit diesen Tools kannst du deine Website testen und erste Barrieren identifizieren – ohne technisches Vorwissen.
Bonus-Tipp: Barrierefreiheit sichtbar machen
Wenn du bereits Maßnahmen ergriffen hast, zeig es ruhig – z. B. in einem Hinweis im Footer oder auf deiner Über-mich-Seite. Das schafft Vertrauen und zeigt Haltung. Barrierefreiheit ist kein starres Ziel, sondern ein Weg, den du bewusst gehen kannst. Je früher du beginnst, desto selbstverständlicher wird es – für dich, für deine Besucher:innen und für die Welt, in der wir leben.
Fazit: Keine Pflicht? Trotzdem Verantwortung.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz sorgt für Bewegung – und leider auch für Verunsicherung. Klar ist: Nicht alle sind betroffen. Doch alle sind gemeint. Denn digitale Barrierefreiheit ist weit mehr als eine juristische Vorgabe. Sie ist eine Haltung. Eine Einladung. Eine Chance, Teilhabe zu ermöglichen – ganz unabhängig von Gesetz und Pflicht. Du musst nicht alles auf einmal umsetzen. Aber du kannst heute anfangen, deine Website Stück für Stück zugänglicher zu gestalten. Weil du niemanden ausschließen willst. Weil du gesehen werden willst – von allen. Und weil es sich richtig anfühlt.
Du bist unsicher, ob deine Website barrierefrei ist? Ich unterstütze dich gerne dabei, mögliche Barrieren aufzudecken und gemeinsam Lösungen zu finden, damit deine Website für alle Nutzer:innen zugänglich wird.
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